Der aus dem Lateinischen stammende Begriff Adipositas bedeutet starkes oder krankhaftes Übergewicht

Was bedeutet der Begriff der Adipositas?

Die Adipositas ist eine Erkrankung, welche mit einer starken Erhöhung des Körpergewichts- und fetts einhergeht. Oft wird sie auch als Fettleibigkeit oder Fettsucht bezeichnet und kann mit verschiedenen Symptomen einhergehen und Folgeerkrankungen verursachen. Sie ist in verschiedene Grade eingeteilt um die Schwere definieren zu können. Adipositas Grad 1, Grad 2 und Grad 3.

Übergewichtig ist man, wenn im Körper ein Kalorien-Missverhältnis besteht. Entsteht ein Ungleichgewicht von Energiezufuhr und Energieverbrauch ist das Resultat ein Überfluss an Fettmasse. Die Ursachen für das Ungleichgewicht der Kalorienzufuhr können unterschiedlich sein und sind sehr komplex. Nicht nur die Essgewohnheiten und fehlende Bewegung spielen eine Rolle, sondern auch erbliche Veranlagung und psychische Ursachen können zu der Krankheit Adipositas führen.

Sogar Jugendliche und Kinder leiden heutzutage bereits unter Adipositas. Und dieses Übergewicht wächst sich mit dem Älter werden nicht aus, wie man so oft annimmt, sondern nimmt stattdessen weiter zu. Daher stellt Adipositas bei Kindern eine grosse Gefahr da.

Wie wird die Erkrankung Adipositas, auch Fettleibigkeit genannt,  festgestellt?

Gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird von einer Adipositas gesprochen, wenn Menschen einen Körpermassenindex oder Body-Mass-Index (BMI) über 30 kg/m² haben. Der BMI ist allerdings nur ein grober Richtwert. Der BMI berechnet sich, in dem man das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergrösse in Meter im Quadrat teilt. Der BMI ermöglicht eine Einteilung in die verschiedenen Adipositasgrade. Im Internet findet man einige Beispiele und Rechner, um den eigenen BMI bestimmen zu können. Sicherer ist es allerdings dies durch einen Mediziner, wie zum Beispiel Ihren Hausarzt, durchführen zu lassen

Allerdings muss Übergewicht und/oder ein erhöhter BMI allein noch kein Problem darstellen. Gerade Menschen mit viel Muskelmasse oder einer Fettverteilung vor allem an Po und Oberschenkeln sind häufig wenig gefährdet. Kritisch ist es, wenn der BMI und der Taillenumfang zeitgleich zunehmen.

Fachleute messen daher das Verhältnis von Bauch- zu Hüftumfang. Hierfür wurden bestimmte Werte festgelegt, nach denen dann bemessen werden kann ob ein erhöhtes Erkrankungsrisiko vorliegt oder nicht. Hier ist vor allem das Verhältnis von Bauchumfang  und Körpergrösse sehr aufschlussreich. Sollten Sie Fragen haben oder vermuten, dass Sie unter Adipositas leiden, wenden Sie sich dringend an einen Arzt Ihres Vertrauens.